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AG News
27.01.2003
- Artikel in VIS-A-VIS - Verschlüsselung - Datenschutz
leicht gemacht
Verschlüsselung
- Datenschutz leicht gemacht
In
der Ausgabe 01/2003 der Zeitschrift "VIS-A-VIS ECONOMY",
welche der Financial Times Deutschland als Beilage enthalten
war, wird über die CyProtect AG Verschlüsselungstechnik
im Zusammenhang mit den Rainbow iKeys berichtet:
>>
In besonders sensiblen Bereichen, etwa Krankenhäusern,
ist das Verschlüsseln von Daten unabdingbar. Doch der Einsatz
von Technologie bringt keinen Sicherheitsgewinn, wenn die Benutzer
die Anwendung verweigern. Technologie muss einfach sein, schnell
funktionieren und sich leicht in organisatorische Abläufe
einpassen, so das Credo von Manfred Neu. Der Vertriebsleiter
der Münchner CyProtect AG weiß: "Wenn die Verarbeitungsgeschwindigkeit
bei der Ver- und Entschlüsselung nicht hoch genug, die
Handhabung zu umständlich, das Lesen und Schreiben von
Daten auf Festplatten auch bei Verschlüsselung nicht vollständig
transparent ist, geht der Benutzer in aller Regel dazu über,
auf die Verschlüsselung zu verzichten."
Eine Lösung mit hoher Anwenderakzeptanz bietet der Rainbow
iKey, ein USB-Token, der den Benutzer autorisiert und ihm einfach
und schnellen Zugang zu den verschlüsselten Daten verschafft.
Die
größte Gefahr, dass Daten in unbefugte Hände
geraten, besteht beim Versand per E-Mail. Public Key Infrastrukturen
(PKI) sind in der Handhabung aufwendig und zudem teuer. Bei
der digitalen Sigantur sind sie unverzichtbar, doch den Mailverkehr
könnte man durchaus einfacher ohne PKI-Server verschlüsselt
abwickeln. Die Technologie ist zwar vorhanden, doch bisher war
die Verschlüsselung zu langsam. Hier sieht CyProtect ein
großes Potenzial.<<
Desweiteren
ist zu lesen:
>>
Zu den Sicherheitsfallen zählen die Passwörter. Manfred
Neu, zuständig für Vertrieb und Marketing bei der
Münchener CyProtect AG, hat eine einfache und plausible
Erklärung für diese Risiken: Gute Passwörter
merkt man sich schlecht und schreibt sie daher auf. Gut merken
kann man sich eigentlich nur schlechte Passwörter, zum
Beispiel Geburtsdaten, Namen von Ehegatten, Kindern und Haustieren.
Problem
dabei: Bereits mit sehr wenigen und oft sehr einfach zugänglichen
Informationen hat ein Angreifer diese Passwörter erraten.
Mit etwas Sensibilisierung der Benutzer und Regeln zur Passwortbildung,
so Neus These, kann man hier viel erreichen, ohne Geld auszugeben.
Gut geeignet ist beispielsweise eine typische Kneipenrechnung:
2Weisswein1Grappa3Espresso. Bei wirklich sensiblen Daten, wie
etwa in Arztpraxen oder Krankenhäusern, plädiert Neu
aber für die Nutzung von zusätzlicher Technologie
für Verschlüsselung und Zugangsschutz.
Voraussetzung ist aber, dass sie sich nathlos in die organisatorischen
Abläufe einpasst. Heute sitzen Patienten oft in Behandlungsräumen
vor laufenden Bildschirmen und warten auf den behandelnden Arzt.
"Die Wiedereingabe von User-ID und Passwort wird aber von
den Ärzten nicht akzeptiert, weil sie den Arbeitsablauf
behindern", weiß Neu aus Erfahrung. Seine Lösung:
Die Auflage eines Fingers auf einen Scanner oder das Stecken
eines USB-Tokens (ähnlich einem Schlüsselanhänger),
eventuell auch so genannte Transponder, die auf einfache Art
und Weise die Anwendung öffnen und die notwendigen Daten
entschlüsseln. <<
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