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Schneller, weiter, höher: alle streben heute nach immer mehr Superlativen – wir als Extrembergsteiger allen voran. Doch das Thema Sicherheit müssen wir dabei immer im Fokus behalten. Beim Bergsteigen geht es dabei ja sogar ums nackte Überleben. Wir freuen uns deshalb sehr, von der CyProtect AG die Gelegenheit zu bekommen, euch jeden Monat Denkanstöße und Tipps zu geben, wie ihr euren nächsten Ausflug in die Berge genießen, vor allem aber auch sicher und gesund wieder heimkommen könnt.

Der Winter hat inzwischen mit aller Macht Einzug gehalten. Und so bilden Wasserfälle auch wieder beeindruckende und immer neue Eisformationen. Für Bergsportler stellt das Eisklettern eine ganz besondere Faszination dar. Dass es sich dabei um eine der gefährlichsten Sportarten überhaupt handelt, darf aber nicht vergessen werden.

Erfahrung, Kraft, Kondition und Können werden beim Eisklettern ganz besonders auf die Probe gestellt. Viel leichter als in der Felswand rutschen Hand oder Fuß ab, die vom Eis abstrahlende Kälte erschwert das Klettern, denn mit durchgefrorenen Fingern findet man viel schlechter Halt und im schlimmsten Fall drohen durch die Kälte auch noch Erfrierungen. Zudem erfordert das Eisklettern Kenntnisse über den Zustand des Eises und die Witterungsbedingungen. Immer wieder brechen kleinere und größere Stücke aus dem Eis und sollte das Eis gar anfangen aufzutauen können sich Sicherungshaken lockern.

Immer häufiger kommt es inzwischen vor, dass mehr als eine Seilschaft in einen Wasserfall einsteigt. Dass dies aber durch abgebrochene Eisbrocken eine absolut tödliche Gefahr für die nachfolgende Seilschaft und beim Abseilen dann für die erste Gruppe darstellen kann, scheint den Wenigsten bewusst zu sein.

Bevor ihr also zum Eisklettern aufbrecht, solltet ihr sich sicher sein, dass eure Erfahrung und euer Können ausreichen, ihr gesund und fit seid und zudem über das richtige Material für eine solche Tour verfügt. Neben eurer normalen Kletter-Ausrüstung solltet ihr unbedingt warme Outdoor-Funktionskleidung, am besten in leuchtenden Farben, besonders feste und warme Handschuhe, Protektoren zum Schutz vor Schlägen und extremem Auskühlen, Steigeisen, Eispickel, Eisschrauben und nicht zuletzt ein zweites Seil dabei haben.

Sind all diese Voraussetzungen erfüllt, steht dem faszinierenden Erlebnis einen zu Eis erstarrten Wasserfall zu besteigen nichts mehr im Wege – allen anderen bleibt, den Zauber eines gefrorenen Wasserfalls bei einer Winterwanderung zu bewundern.

Viel Spaß bei eurem nächsten Ausflug in die Berge

Thomas & Alexander Huber
Die Huber Buam